Habima Fuchs

Habima Fuchs

 

IT
 
*1977 in Ostrov, Repubblica Ceca, vive e lavora a Prague, Repubblica Ceca
 
 
COMPRISING THE UNIVERSE, 2020

mural

courtesy of the artist

 
 
 
THE GREAT OCEAN CONTINUOUSLY CREATING DRAWINGS / 2018 – 19 / drawing on paper
 
 
MIRRORS / THE ORIGIN / 2019 / ceramic sculpture
all works courtesy of the artist and SVIT Gallery, Prague
 
  

Le opere di Habima Fuchs (*1977, Republica Ceca) sono sincretiche sia nella forma che nel contenuto – una serie di idee e filosofie si combinano tra loro per dare vita a una nuova visione del mondo – e il risultato sono lavori con un forte potere metaforico. Fuchs non esita a lavorare su temi esistenziali, filosofici o metafisici. Analizza motivi e simboli di diverse culture e combina liberamente l’iconografia cristiana con immagini religiose orientali, che hanno origine principalmente nel buddismo. Da alcuni anni Habima Fuchs sperimenta gli aspetti primigeni dell’arte, esplorando le iconografie religiose e mitologiche. La sua pratica artistica consiste in una apertura alle diverse forme dell’essere e alle ispirazioni che provengono dal passato e dal presente.

Le sue opere sono quindi il risultato di uno sforzo per decodificare e ricodificare fenomeni significativi della nostra storia culturale, creando forme ibride attraverso le quali cerca di dissolvere le differenze tra le forme materiali e immateriali dell’essere e delle sue manifestazioni. Per la Biennale Gherdëina ha realizzato il murale all’aperto sulla Piazza Parocchiale di Ortisei, un grande mandala che rappresenta metaforicamente un macro- e microuniverso. Quattro sfere colorate sono disposte in corrispondenza dei punti cardinali intorno a una sfera centrale bianca, inseriti in un cerchio più grande, a sua volta contenuto in un ampio campo quadrato.

Nella mostra alla Sala Trenker, l’artista ha presentato inoltre una serie di delicati disegni che fanno riferimento a forme della natura, come colline, sentieri, foglie o fenomeni luminosi. Queste rappresentazioni raccontano dell’intensa ricerca di Habima Fuchs sul linguaggio metaforico dei simboli religiosi nei diversi periodi storici e culturali, che hanno sempre preso come punto di partenza e di ispirazione le forme della natura.

 

ringraziamo 

Comune di Ortisei, Heinz Lardschneider

DE
 
*1977 in Ostrov, Tschechien, lebt und arbeitet in Prague, Tschechien
 
 
COMPRISING THE UNIVERSE, 2020

mural

courtesy of the artist

 
 
 
THE GREAT OCEAN CONTINUOUSLY CREATING DRAWINGS / 2018 – 19 / drawing on paper
 
 
MIRRORS / THE ORIGIN / 2019 / ceramic sculpture
all works courtesy of the artist and SVIT Gallery, Prague
 
  

Die Werke von Habima Fuchs (*1977, Tschechische Republik) sind sowohl formal als auch inhaltlich synkretistisch – bestehend aus einer Synthese von Ideen oder Philosophien, die sich zu einem neuen Weltbild verbinden – und besitzen ein immenses metaphorisches Potenzial. Fuchs hat keine Berührungsängste mit existenziellen, philosophischen oder metaphysischen Themen.

Sie analysiert Motive und Symbole aus verschiedenen Kulturen, wobei sie christliche Ikonografie frei mit orientalisch-religiösen Bildern, die vor allem dem Buddhismus entstammen, kombiniert. Seit einigen Jahren bezieht sich Habima Fuchs in ihren Arbeiten auf die ursprünglichsten Aspekte der Kunst, indem sie sich intensiv mit religiösen und mythologischen Ikonografien auseinandersetzt. Ihre künstlerische Praxis besteht in einer grundsätzlichen Offenheit gegenüber unterschiedlichen Seins- und Erscheinungsformen als Inspirationen aus Vergangenheit und Gegenwart. So sind ihre Werke das Ergebnis eines tiefen Bestrebens, bedeutungsvolle Phänomene unserer Kulturgeschichte in ihrem Werk zu de- und recodieren, indem sie hybride Formen schafft, anhand derer sie die Unterschiede zwischen materiellen und immateriellen Formen des Seins und deren Erscheinungsformen aufzulösen trachtet. Für die Biennale Gherdëina schuf sie das Außenwandbild auf dem Kirchplatz in St. Ulrich, ein überdimensionales Mandala als metaphorische Darstellung eines Makro- oder Mikrouniversums, mit geometrisch rund um einen zentralen weißen Kreis angeordnete farbige Kreise, verteilt in den vier Himmelsrichtungen, welche sich innerhalb eines größeren runden Feldes befinden, eingebettet in einen alles umfassenden quadratischen Bereich.

In der Ausstellung im Trenker Saal präsentiert die Künstlerin eine Serie von delikaten Zeichnungen, die sich auf Formen in der Natur beziehen, wie z.B. Hügel, Wegverläufe, Blätter oder Lichtphänomene. Diese repräsentieren ihre intensive Recherche Habima Fuchs‘ in Bezug auf die metaphorische Sprache religiöser Symbole quer durch alle Kultur- und Zeiträume, welche seit jeher Formen aus der Natur als Inspirationsquelle und Ausgangsmoment verwendeten.

 

 

wir danken

Comune di Ortisei, Heinz Lardschneider

 

EN
 
*1977 in Ostrov, Czech Republic, lives and works in Prague, Czech Republic 
 
 
COMPRISING THE UNIVERSE, 2020

mural

courtesy of the artist

 
 
 
THE GREAT OCEAN CONTINUOUSLY CREATING DRAWINGS / 2018 – 19 / drawing on paper
 
 
MIRRORS / THE ORIGIN / 2019 / ceramic sculpture
all works courtesy of the artist and SVIT Gallery, Prague
 
  

Die Werke von Habima Fuchs (*1977, Tschechische Republik) sind sowohl formal als auch inhaltlich synkretistisch – bestehend aus einer Synthese von Ideen oder Philosophien, die sich zu einem neuen Weltbild verbinden – und besitzen ein immenses metaphorisches Potenzial. Fuchs hat keine Berührungsängste mit existenziellen, philosophischen oder metaphysischen Themen.

Sie analysiert Motive und Symbole aus verschiedenen Kulturen, wobei sie christliche Ikonografie frei mit orientalisch-religiösen Bildern, die vor allem dem Buddhismus entstammen, kombiniert. Seit einigen Jahren bezieht sich Habima Fuchs in ihren Arbeiten auf die ursprünglichsten Aspekte der Kunst, indem sie sich intensiv mit religiösen und mythologischen Ikonografien auseinandersetzt. Ihre künstlerische Praxis besteht in einer grundsätzlichen Offenheit gegenüber unterschiedlichen Seins- und Erscheinungsformen als Inspirationen aus Vergangenheit und Gegenwart. So sind ihre Werke das Ergebnis eines tiefen Bestrebens, bedeutungsvolle Phänomene unserer Kulturgeschichte in ihrem Werk zu de- und recodieren, indem sie hybride Formen schafft, anhand derer sie die Unterschiede zwischen materiellen und immateriellen Formen des Seins und deren Erscheinungsformen aufzulösen trachtet. Für die Biennale Gherdëina schuf sie das Außenwandbild auf dem Kirchplatz in St. Ulrich, ein überdimensionales Mandala als metaphorische Darstellung eines Makro- oder Mikrouniversums, mit geometrisch rund um einen zentralen weißen Kreis angeordnete farbige Kreise, verteilt in den vier Himmelsrichtungen, welche sich innerhalb eines größeren runden Feldes befinden, eingebettet in einen alles umfassenden quadratischen Bereich.

In der Ausstellung im Trenker Saal präsentiert die Künstlerin eine Serie von delikaten Zeichnungen, die sich auf Formen in der Natur beziehen, wie z.B. Hügel, Wegverläufe, Blätter oder Lichtphänomene. Diese repräsentieren ihre intensive Recherche Habima Fuchs‘ in Bezug auf die metaphorische Sprache religiöser Symbole quer durch alle Kultur- und Zeiträume, welche seit jeher Formen aus der Natur als Inspirationsquelle und Ausgangsmoment verwendeten.

 

thanks to

Comune di Ortisei, Heinz Lardschneider