ABOUT

Zënza Sëida

„Zënza Sëida VFG“ ist eine gemeinnützige Organisation, die sich dafür einsetzt, die zeitgenössische Kultur Interessierten und einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Sie setzt sich dafür ein, die Wertschätzung, das Verständnis und das Schaffen zeitgenössischer Kunst in Südtirol (Grödnertal) zu erweitern, und ist der festen Überzeugung, dass dies ein Schlüsselinstrument für Wachstum und Entwicklung ist.

Die Tätigkeiten des Vereins richtet sind an das Fachpublikum, die Bevölkerung die Mitwirkenden sowie alle Interessierten. Gemäß Art. 35 des Kodex des Dritten Sektors können die Tätigkeiten zugunsten der Vereinsmitglieder, deren Familienangehörigen oder von Dritten erbracht werden.

Als Verein für aktuelle Kunst in allen Formen, Theorie und Diskussion liegt sein zentrales Anliegen im Aufspüren verschiedenartigster Schnittstellen mit traditionell und außerkünstlerischen Bereichen zur Hervorbringung neuer Recherche- und Produktionsbedingungen für zeitgenössische Kunst. Die Theorie- und Diskussionsveranstaltungen hingegen wollen in einem allgemeineren Sinn zur Förderung der kreativen und geistigen Fähigkeiten beitragen sowie zur Sensibilisierung des Bewusstseins für kulturelle Systeme und gesellschaftspolitische Prozesse.

Ziel ist die Erforschung und Hinterfragung der Zusammenhänge zwischen dem Menschen und der visuellen und kulturellen Form seiner Umwelt, insbesondere in Bereich:– Gesellschaftliche und soziale Entwicklung als Schlüsselinstrument für Wachstum und Bildung

Recherche und Weiterentwicklung der Ladinischen Kultur und Sprache

–  Das lokale Handwerk und Kunsthandwerk soll durch Innovation und Austausch durch die Zusammenarbeit mit international anerkannten Künstlern und Kuratoren langfristig profitieren

eine nachhaltige und langfristige Investition im Bereich Tourismusentwicklung

Zusammenarbeit mit Südtiroler Forschungseinrichtungen und Ausbildungsstätten

Förderung von Musik, Film, Theater und Tanz

– Zur lokalen Wirtschaft beitragen 

Unsere Geschichte

BIENNALE GHERDËINA

Kulturprojekt im 2-Jahresrhythmus, bestehend aus einer Ausstellung im öffentlichen Raum von Gröden, Dolomiten, und Nebenveranstaltungen wie Symposien, Workshops, Künstlergespräche, Konferenzen und Publikationen.

EINFÜHRUNG

Die Biennale Gherdëina wurde 2008 als Begleitveranstaltung der MANIFESTA 7 ins Leben gerufen: Ausgehend von deren Geist und Absicht, Südtirol als Region zeitgenössischer Kultur zu behaupten, war die Biennale Gherdëina eines der erfolgreichsten Beispiele für Outreach-Veranstaltungen auf europäischer Ebene, die diese Vision im Laufe der Jahre festhalten und weiterführen konnten (Rafal Niemojewski, Direktor Biennale Stiftung). 

Im Laufe seiner Geschichte wuchs das Projekt in exponentiellem Maße, und erlangte internationale Resonanz, sodass es sich mittlerweile als wichtigste Veranstaltung für zeitgenössische Kunst im öffentlichen Raum Südtirols etablieren konnte. 

Durch die Produktion, Verbreitung und Kommunikation von Kunstwerken im spezifischen Bezug zu Raum und Kultur der Region, will die Biennale Gherdëina Überlegungen anregen und ihr Publikum für den natürlichen und kulturellen Reichtum unseres Gebietes sensibilisieren. Das Projekt setzt auf das Zusammenwirken mit lokalen kunstfördernden Institutionen,  mit der Freien Universität Bozen, Kunstschulen, Berufsschulen und Kulturvereinen.

Die enge Zusammenarbeit zwischen Handwerkern, Bildhauern und Fachleuten unserer Region, sowie die internationale Ausrichtung des Projekts bieten einzigartige Gelegenheiten, um unser Erbe zu erforschen und weiterzuentwickeln, und um ein größeres Bewusstsein dafür unter der Bevölkerung zu erlangen. So erweist sich die Biennale Gherdëina als eine Chance zum sozialen und kulturellen Engagement im Namen der Kunst, auch durch ihr ausgereiftes Rahmenprogramm: Workshops, Künstlergespräche, Konferenzen und Publikationen.

Kunst im öffentlichen Raum –  unsere Kultur sind wir.

Öffentliche Kunst ist ein wichtiges Schlüsselelement einer Kultur in ständiger Entwicklung: Sie ist Spiegel der Gesellschaft, verleiht Orten Bedeutung und unterstreicht deren Einzigartigkeit; Kunst im öffentlichen Raum hat die Kraft, eine Schnittstelle zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, zwischen verschiedenen Disziplinen und Ideen zu schaffen.

Neben den ästhetischen Vorteilen einer Ausstellung im öffentlichen Raum, geht es den Künstlern der Biennale Gherdëina in Zusammenarbeit mit Designern, Handwerkern, Architekten und Persönlichkeiten der lokalen Gemeinschaft, auch um das Thematisieren und Weiterdenken von Identität dieser UNESCO-Weltkulturerberegion. Jeder Künstler entwirft dabei seine persönliche Interpretation in Bezug auf Orte, Sprache, kulturelles und soziales Umfeld, um durch die Kunst alternative Perspektiven aufzuzeigen. Somit können Überzeugungen und Werte neu entdeckt und gleichzeitig zur Diskussion gestellt werden.

Warum braucht die Biennale Gherdëina, obwohl sie auf viele private Unterstützer zählen darf, auch öffentliche Unterstützung?  

Die Biennale produziert Werke öffentlicher Natur, und stellt sie den Bürgern kostenlos zur Verfügung; sie wird so zu einem Gemeinschaftsgut und ist nicht exklusiv, da alle, aktiv oder passiv daran teilnehmen können. 

Wieso ausgerechnet in Gherdëina?

 Seit Jahrzehnten verschmelzen in Ladinien drei Kulturen unter Berücksichtigung auf die Besonderheiten jeder einzelnen (CAI und Alpenverein vereinen sich bereits 1958 unter dem Namen “Lia da mont”). Die Biennale Gherdëina dient auch als Beispiel für ein echtes Miteinander der Kulturen Südtirols; nicht umsonst wurde die Veranstaltung, auch aufgrund ihrer taktischen Grenzlage, in den vergangenen Jahren von einem Publikum aus der gesamten Europaregion besucht. Dies ermöglicht es, dass die Zusammenarbeit auch über die Grenzen hinausgehen kann.

Ladinien bietet einen besonderen und einzigartigen Boden für ein weitläufiges Experimentieren, das in einem öffentlichen, ortsspezifischen Kunstprojekt entscheidend ist. Die Region zeichnet sich nicht nur durch die große Bedeutung der Sprache aus, sondern auch durch die im Laufe der Jahrhunderte entstandene besondere Kultur, die ihre Wurzeln in der Berglandwirtschaft und dem Kunsthandwerk hat. Diese beiden spezifischen Bereiche zeigen, wie Natur und Kultur Hand in Hand gehen müssen. Auch die Architektur der Region ist ein klares Beispiel für diesen Mechanismus: Sie stellt eine harmonische Verbindung zwischen Mensch und Landschaft dar, eine lebendige Beziehung, die die Biennale Gherdëina wiederbeleben will, indem sie das Immaterielle mit dem Materiellen verbindet und der Banalisierung des Territoriums entgegenwirkt.

Gröden weist eine große Vielfalt an Traditionen und ein großes künstlerisches und kulturelles Erbe auf; Aufgabe des Projekts Biennale Gherdëina ist es, die Wahrnehmung und das Verständnis komplexer historisch-kultureller Probleme zu verbessern und die Bevölkerung für die Bedeutung und die Notwendigkeit der Erhaltung durch einen visuellen, partizipativen und emotionalen Ansatz zu sensibilisieren.

Bildung ist ein Langzeitprojekt:

Was heute Tradition ist, war gestern mal Innovation.

Man lernt erst dann, wenn Fragen gestellt werden. Ein aufgeklärter Blick auf die Welt kann grundlegende Fragen über uns selbst und unsere Umgebung ermöglichen. Eine Kunstausstellung im öffentlichen Raum, wie die Biennale Gherdëina, fördert innovatives Denken in der Öffentlichkeit, und schafft verschiedenste Lernmöglichkeiten; von der Didaktik bis zum Kunstwerk übt sie eine unbestreitbare Rolle aus in Bezug auf das kulturelle Gedächtnis welches unsere Südtiroler Identität prägt. Somit belebt sie die Erinnerung durch symbolische Formen von Sprache, Kunst, Mythen, Ritualen, Tanz- und Bekleidungsformen unserer Kultur.

Die Wiederholbarkeit der Biennale Gherdëina ermöglicht durch das Aufarbeiten der Geschichte, dass Vertrauen in der Gemeinschaft aufgebaut und das kulturelle Bewusstsein gestärkt werden kann. Indem das Projekt der Forschung und der Bildung einen hohen Stellenwert einräumt, will es nicht nur die Wurzeln wiederentdecken, sondern auch demjenigen, der sie mit der richtigen Einstellung erfasst, Flügel verleihen.

 

 

 

Team

BIENNIAL TEAM GHERDËINA 7

Doris Ghetta – Direktorin

Igor Comploi – Stellvertretender Direktor / Produktionsleiter

 

Sabine Gamper – Kuratorische Abteilung

Karin Pernegger – Kuratorische Abteilung

 

Michal Štochl – Projektmanager

Willi Crepaz – Produktionen

Maddalena Aliprandi – Assistentin der Direktorin

Martin Demetz – Produktionsassistent

Michael Riffeser – Produktionsassistent

 

Irene Guandalini – Kommunikation und Marketing

 

Walter Runggaldier – Verwaltung

 

Alex Holzknecht – Technik

 

Mahlknecht & Comploi – Architekturstudio

Lupo Burtscher – Grafikstudio

Tiberio Sorvilllo – Fotograf

Daniel Hanspeter – Webdesigner

Lorenz Klopfer – Video

 

 

 

Supporters

 
 

Associazione Turistica

Val Gardena

Gemeinde St.Ulrich

Gemeinde Wolkenstein

Gemeinde St.Christina

Gemeinde Kastelruth

UNESCO

Autonome Provinz Bozen

Autonome Region
Trentino-Südtirol  

Sparkassenstiftung

 

 

Partner

 

Fondazione Antonio 

Dalle Nogar

IDM Südtirol  Alto Adige

Istitut Ladin Micurà de Rü

 

Museum Gherdëina

Transart

Transart

Union Di Ladins
De Gherdeina

 

 

Sponsor


3DWood

Adler SPA Resorts & Lodges

Barth

Duka AG

Finstral

Karl Pichler

Kometal

Leitner

Niederstätter

Platter

Raiffeisen Gherdëina

Raiffeisen Kastelruth – St.Ulrich

Schweigkofler

Socrep

Trias