Gerald Moroder

Die schmalen und entmaterialisierten Skulpturen von Gerald Moroder (geboren 1972 in Mailand; lebt und arbeitet in St. Ulrich) bestehen aus dem roten Porphyrgestein der Raschötzalm, an deren Hängen St. Ulrich liegt. Die vom Künstler geformten mageren und langgliedrigen Figuren sind in Sequenzen dargestellte Einzelbilder der aufeinander folgenden Phasen körperlicher Entmaterialisierung. Dieser Mensch sucht eine Form der Leichtigkeit, der Auflösung und der Unberührbarkeit des Daseins zu erreichen. Die Zertrümmerung der Materie widersetzt sich den Gesetzen der Schwerkraft. Die Drehung des Körpers reflektiert sich in einem Taumel nach oben, ein Abbild des Strebens zu einem höheren Wesen.

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